Beamtendarlehen

Das größte Risiko für einen Kreditgeber ist die Gefahr, dass der Kreditnehmer aus irgendwelchen Gründen kein Einkommen mehr bezieht und deshalb die Raten für das vereinbarte Darlehen nicht mehr begleichen kann.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kreditinstitute und Banken am liebsten mit solchen Personen Kreditverträge abschließen, die ein auf lange Zeit gesichertes Einkommen vorweisen können. Zu diesem Personenkreis gehören vor allem Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes in unkündbarer Position. Der Beamtenkredit glänzt daher mit besonders attraktiven Konditionen, zu denen zum Beispiel ein besonders niedriger Zinssatz gehört. Im Gegensatz zu anderen Darlehensformen wird der Zinssatz beim Beamtenkredit für die gesamte Laufzeit festgeschrieben, es kommt also nicht zu nachträglichen Erhöhungen. Zudem haben die Kredite eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren, da der Kreditgeber davon ausgehen kann, dass der verbeamtete Kreditnehmer seine Stellung auch in ferner Zukunft noch inne haben wird. Durch die langen Laufzeiten ergibt sich auch eine entsprechend niedrige monatliche Tilgungssumme. Zusätzlich zum Darlehen erhält der Kreditnehmer eine Kapitallebensversicherung, die gegebenenfalls die Rückführung des Kreditbetrags absichert.

Bis zu 80.000 € kann man als Beamter von einem Kreditinstitut bekommen und das ohne zusätzliche Bearbeitungsgebühr. Alles in allem ist der Beamtenkredit also ein mehr als faires Angebot für alle Berufsgruppen mit unkündbarer Stellung.


Anleger sollten zweite Meinung einholen

Privatanleger, die Wert darauf legen, ihr Vermögen selbstständig zu verwalten, sollten hin und wieder eine zweite, professionelle Meinung einholen. Vermögende Kunden können dabei die Angebote zur Vermögensberatung ihrer Hausbank in Anspruch nehmen. Erfahrene und gut ausgebildete Berater stehen hier mit Rat und Tat zur Seite und können helfen, schwierige Produktkonstruktionen zu erläutern und undurchsichtige Marktlagen einzuschätzen.

Ein guter Bankberater kennt sich in allen Märkten aus und fokussiert sich nicht auf einige wenige Aktien. Er kann Hilfestellung bei Fragen zu allen wichtigen Anlageklassen geben und vertritt stets eine Markteinschätzung, aus der sich auch Handlungsempfehlungen ableiten lassen. Diese müssen insbesondere auch das Fernbleiben aus bestimmten Märkten beinhalten. Der Vermögensberater bindet die persönliche Situation des Kunden in die Anlagevorschläge mit ein. Wer kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand steht und dennoch am Aktienmarkt mitmischen möchte, dem wird ein professionelles Werkzeug zur Vermögenssicherung in Form einer Hedgestrategie an die Hand gegeben. Kunden sollten die Qualität ihres Beraters auch daran messen, wie viele Produkte er kennt und seinen Mandanten empfiehlt. Für jedes Anlageziel sollte stets das beste Produkt zur Verfügung stehen. Dabei sollte auf Qualität und nicht auf den Emittenten geachtet werden.

Nur wer einen überdurchschnittlich guten Berater hat, kann von einer professionellen Vermögensberatung profitieren. Idealerweise kann der Betreuer bereits gute Ergebnisse in der Vergangenheit vorweisen. Wer mit seinem Berater nicht zufrieden ist, der sollte einen Wechsel zu einer anderen Bank nicht ausschließen – es geht schließlich um das eigene Vermögen.



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